Jenische

Ab dem 13. Jahrhundert gibt es Belege für nicht-sesshaftes, umherziehendes Volk. Von ihm stammt der Ursprung der Sprache, ‚Jenisch‘. Heute bezeichnen sich Menschen als ‚Jenische‘, die sich selbst einer ethnischen Volksgruppe zuordnen, die sich über Jahrhunderte aus sozio-ökonomischen Gründen gebildet hat. Dies ist wissenschaftlich (noch) nicht endgültig nachgewiesen.

Fahrende werden bis heute oft diskriminiert. Die Verfolgung der Jenischen im ‚Dritten Reich‘ ist weitgehend noch nicht dokumentiert. Ab 1938 erfolgte, auf Grund eines Erlasses gegen die nicht sesshafte Bevölkerung. Einzelne Straftaten dienten als (in keiner Weise zutreffender!) ‚Beweis‘ für die ‚Minderwertigkeit asozialer Psychopaten‘, deren Verhalten die ‚Volksgemeinschaft‘ gefährden würde. Diese pseudo-wissenschaftliche Gründe führten zu verbrecherischen Zwangssterilisationen, Internierung und grausame Tötung vieler Menschen in Deutschland und den besetzten Gebieten.

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